PSYCHOTHERAPIE

Psychische und psychosomatische Symptome sind als Hinweise zu verstehen, im Rahmen einer Psychotherapie unverarbeitete Gefühle zu erkennen, anzunehmen und abwertende, hinderliche und schädigende Verhaltensmuster aufzulösen. In einem geschützten, vertrauensvollen Rahmen begleite ich Sie, Ihr Leben innerlich freier, leichter und selbstbestimmter führen zu können.

 

Als hochsensible Therapeutin und Coach begleite ich hochsensible Menschen in dem Bewusstsein des besonderen Verstehens und Verstanden Werdens, das zwischen hochsensiblen Menschen allgemein wahrgenommen wird. Die größere Ähnlichkeit als zu Nicht-Hochsensiblen wird von den meisten als hilfreich für den eigenen Erkenntnis- und Entwicklungsprozess erlebt.

Sie beobachten an sich

  • Antriebslosigkeit und Interessenverlust
  • negative Gedankenkreise, nicht abschalten können
  • Konzentrationsmangel und Entscheidungsunfähigkeit
  • innere Unruhe und Schlafstörungen
  • Erschöpfung und Rückzug
  • Überforderung, Ratlosigkeit, Hilflosigkeit
  • Überempfindlichkeit und Weinen
  • Gereiztheit und Aggression
  • wiederkehrende Konfliktmuster
  • Selbstunsicherheit und Ängste
  • körperliche Symptome ohne Befund

Schema-fokussierte integrative Psychotherapie

Ein Schema umschreibt die Art unseres Denkens, Fühlens und Handelns, die durch frühe neuronalen Prägungen entstanden ist. Intensive oder sich häufig wiederholende Erfahrungen schaffen starke Verknüpfungen unserer Nervenzellen und somit auch starke Schemata oder Muster. Werden im Kindesalter notwendige Grundbedürfnisse nicht ausreichend befriedigt, entstehen Gefühle wie Angst, Minderwertigkeit, Traurigkeit, Hilflosigkeit, Wut. Um diese Gefühle nicht zu spüren, entwickelt ein Kind als Selbstschutz Bewältigungsmuster, wie Rückzug, Verdrängung, Vermeidung, falsche Anpassungsleistung, Unterordnung, Überreaktion. Werden die darunter liegenden Gefühle nicht beachtet und wird ihnen nicht die entsprechende Fürsorge zuteil, dann folgen, manchmal auch erst viel später, psychische und psychosomatische Symptome.

 

Das Ziel der schematherapeutischen Arbeit ist die Veränderung der unbewusst ablaufenden Denk-, Gefühls- und Verhaltensmuster. Dazu wird das Schema erkundet und ein Verstehen der unbewussten Abläufe entwickelt. Auf der emotionalen Ebene geschieht die heilende Wirkung durch die Anknüpfung an die Gefühle der Kindheit. Mit der Erkenntnis, das sich das erwachsene Ich von den kindlichen Annahmen und Überzeugungen lösen darf, werden neue, eigene erwachsene Sichtweisen erarbeitet, die es dann im Alltag umzusetzen gilt.

 

Die Schema-Therapie integriert verhaltenstherapeutische und tiefenpsychologische Aspekte, so dass sowohl die Heilung des Inneren Kindes auf der emotionalen Ebene als auch die Entwicklung des selbstbestimmten erwachsenen Anteils erfolgen können. Besonders die Entwicklung der neuen Sicht- und Verhaltensweisen des erwachsenen Anteils laden dazu ein, neue Erkenntnisse aus den Sitzungen im Lebensalltag auszuprobieren und neue Erfahrungen zu machen. Denn neue Erfahrungen lassen neue neuronale Verknüpfungen entstehen, die mit der Zeit die alten Muster verblassen lassen.

 

Die Dauer einer Psychotherapie und die Intervalle der Sitzungen variieren je nach Intensität der Symptome und der Erwartungen an meine Begleitung. Das Konzept der Schematherapie sieht auch eigene Umsetzungsleistungen zwischen den Sitzungen vor. Werden diese entsprechend durchgeführt, so kann aus meiner Erfahrung ein Intervall von ca. 3 bis 4 Wochen ausreichend sein, um gute Veränderungen zu erbringen. 


Meine Praxis lädt Sie mit einer ruhigen, entspannten Wohlfühlatmosphäre ein. Sollten Sie Ihr Gespräch lieber von zuhause aus führen wollen, ist das per Telefon oder Video möglich. Honorar und Abrechnungsmodalitäten finden Sie hier.

 

Gesetzliche Krankenkassen übernehmen meine Leistung nicht.