SCHEMA-FOKUSSIERTE INTEGRATIVE PSYCHOTHERAPIE

EINE SCHEMATHERAPIE

bietet sich an, wenn Sie in bestimmten Situationen oder mit bestimmten Personen unangemessene Denk-, Gefühls- oder Verhaltensmuster an sich erleben, die sich wie von allein einstellen. Sie haben in solchen Situationen wenig oder gar keine Kontrolle darüber, Ihr Denken, Fühlen oder Handeln zu stoppen oder zu verändern. Diese Muster behindern Sie, strengen Sie an, schaden Ihnen oder wirken sich negativ in Beziehungen aus. Sie möchten diese Muster ändern, wissen aber nicht wie.

 

EIN SCHEMA

ist eine Verknüpfung von Nervenzellen, die in Beziehungserfahrungen mit den Eltern entsteht. Werden im Kindesalter notwendige Grundbedürfnisse nicht ausreichend befriedigt, entstehen Gefühle wie Angst, Minderwertigkeit, Traurigkeit, Wut. Um diese Gefühle nicht zu spüren, entwickelt ein Kind als Selbstschutz Bewältigungsmodi, wie Rückzug, Verdrängung, Anpassung, Suchtverhalten, psychosomatische Symptome, Perfektionismus, Leistungsdenken. Die Bewältigungsmodi sind neuronal fest verankert und laufen unbewusst ab. Sie verhindern ein selbstbestimmtes Verhalten.

 

DAS ZIEL

der schematherapeutischen Arbeit ist die Veränderung der unbewusst ablaufenden Denk-, Gefühls- und Verhaltensmuster. Dazu wird das Schema erkundet und ein Verstehen der unbewussten Abläufe entwickelt. Auf der emotionalen Ebene geschieht die heilende Wirkung durch die Anknüpfung an die Gefühle der Kindheit. Mit der Erkenntnis, das sich das erwachsene Ich von den kindlichen Annahmen und Überzeugungen lösen darf, werden neue und eigene Sichtweisen erarbeitet, die es dann im Alltag umzusetzen geht.